Wenn Cookies und Pixel einen ins Visier nehmen…

….geht der Schuss daneben. Cookies….oder auch Pixel….eine ganz tolle Sache. Damit werden ahnungslose Webuser markiert, wenn sie auf irgendeiner dämlichen Seite waren. Ich weiß, das alles ist nichts Neues, aber ich will es einmal gesagt haben. Denn das hat zur Folge, dass einem wochenlang gaaaanz tolle Angebote ins virtuelle Haus flattern, um einen daran zu erinnern, dass man zwar auf der Website war, aber sich erdreistet hat, nichts zu kaufen – oder doch etwas zu kaufen. Ganz toll….so funktioniert das Web…Kostenloskultur finanziert sich nunmal durch Werbung. Aber affig ist es vor allem dann, wenn man gerade eine Reise gebucht hat und dann monatelang Suuuuuupersonderschnäppchenangebote an allen möglichen Ecken des Monitors angezeigt bekommt, wo man dann genau dasselbe nochmal findet. Beispiel gefällig: Ich hatte im Sommer 2011 eine Reise nach San Francisco gebucht. Und bekam danach noch über Wochen weitere Angebote zu genau DEM Flug, den ich bereits gebucht hatte. Oder dem Hotel, in dem ich schon eingebucht war. Danke. Toll. Oder ich bestelle Sportschuhe und bekomme trotzdem weiter Angebote, die mir genau dieselbe alte Schlappe nochmal zeigen, die ich bereits geordert habe. Danke…habe ich schon. Will ich nicht nochmal. Cool auch meine Online-Bank, die mich jetzt, wo ich auf deren Seite war, mit tollen Angeboten belatschert, doch dort Kunde zu werden – und einen Neukundenzinssatz zu bekommen. Super…ich sollte mein Konto dort auflösen und gleich nochmal dort Kunde werden. Oder bis ans Ende meiner Tage immer und immer wieder denselben Schuh kaufen.

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