Gefangen!

Am Wochenende war ich wieder bei Freunden im Südschwarzwald. Und was ein Glück, dass ich heute wieder schreiben kann, denn fast wäre ich auf ewig verschollen gegangen. Dort in dem weitläufigen Haus, das meine Freunde ihr Eigen nennen, gibt es eine Schwimmhalle (ja, man kann ruhig mal zeigen, dass es einem auch gut geht!). Bei dieser Schwimmhalle ist die Dusche, die ich morgens benutzt habe. Zum Duschen halt, zu was sonst? Und irgendwie isses bei mir die Macht der Gewohnheit, dass ich hinter mir die Tür abschließe. Ist eigentlich albern und in diesem Falle ganz besonders, denn das Gebäude ist recht weitläufig. Aber dazu später mehr. Nun habe ich nach dem Duschen gemerkt, dass sich Schlösser und die Luftfeuchtigkeit einer Schwimmhalle nur bedingt vertragen. Das Teil war so verrostet, dass das Schloss zwar zu-, aber nicht mehr auf ging. Was also tun? Rufen? Hört keiner. Wie gesagt: Großes Gebäude. Und ganz ehrlich: Es wäre mir auch gegen den persönlichen Stolz gegangen. Aussteigen aus dem Fenster und dann außen rum und an der Tür klingen? Wäre witzig gewesen. Funktioniert aber nicht. Die Fenster des Lichtschachtes sind vergittert. Nachdem ein SEK also die Tür aufbrach und mich mit einem Helikopter rettete Es blieb mir also nichts anderes übrig, als dank meines Gefühls für Technik, die ich in den Fingerspitzen habe,  so lange an dem Schloß herumzupfriemeln, bis das Ding dann doch endlich wieder aufging…gefühlte zwei Stunden und reale 15 Minuten später.  Dann war die Tür offen und an meinem Zeigefinger klaffte eine tiefe Fleischwunde war dann die Haut abgeschrubbelt. Aufgefallen war es auch keinem, dass ich so schnell nicht wiederkam. *schmoll*

Also: Don’t trust THIS Türschloss!!!!

23112009(001)

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