Die Feuerwehr (b)rät – (b)raten Sie mit!

Liebe Kinder, Weihnachten steht vor der Tür und heute basteln wir uns ein Adventlicht! Dazu nehmen wir am besten Muttis besten Kochtopf und befüllen diesen mit Bratfett. Das ergibt eine lustige Pampe, die wir dann auf den Herd stellen. Diesen stellen wir am Regler auf die Stufe „am heißesten wo nur geht“. Solch einen Herd können wir problemlos bei dieser Einstellung mehrere Stunden unbeauchsichtigt in der Küche zurücklassen, um uns anderen Tätigkeiten zu widmen. Dem Bügeln zum Beispiel. Da aber Bügeln doof ist, sollten wir dies auch nur so nebenbei und eher halbherzig machen. Doch keine Angst: Auch ein Bügeleisen kann sich ebenfalls getrost mehrere Stunden ohne Aufsicht alleine beschäftigen. Dazu das heiße Bügeleisen mit der heißen Fläche auf eine gut sichtbare Stelle, beispielsweise Papis weiße Hemden, stellen. Ganz nebenbei bekommt Papas langweiliges Hemd, das er eh nie mochte, dann auch noch ein tolles flottes Muster und ein paar Luftlöcher gegen seine Achselnässe. Dieser Vorgang kann durchaus mehrere Stunden dauern und dient zudem noch zum Lösen familiärer Probleme: Denn nach dem heimeligen Zimmerbrand sind weder dreckige Kragenränder noch das häßliche Muster des Bügelbretts ein Thema, an dem man sich abendelang aufhalten kann. Doch zurück zur Küche: Sollte das Fett nun so langsam in ein dezentes kleines züngelndes Lichtlein umgeschlagen sein, haben wir fast unser Ziel erreicht. Geben wir nun noch ein wenig Wasser hinzu! Keine Angst! Viel hilft viel, also keine Angst vor falscher Dosierung! Und schon haben wir ein lustiges kleines Adventlicht, das zudem die Frage beantwortet, ob es die alte Küche nicht doch noch 120 Jahre tun könnte. Anbei ein Bild, das unter wissenschaftlichen Bedinungen bei der Wiesbadener Berufsfeuerwehr entstand. 

26112009

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