Datengrab(en)

Tolles Wort. „Datenmine“…oder „in Daten herumgraben und auf Datenrohstoffe stoßen“. So oder so, es ist das sich zunutze machen von persönlichen Daten – wie dies Amazon ein großes Onlineversandhaus tut, bei dem ich viel zu oft und sehr gerne ab und an ganz selten mal was einkaufe. Amazon Das Versandhaus schaut also anhand meines Einkaufsverhaltens nach, was ich gekauft habe und was mir darauf aufbauend noch gefallen könnte. Das ist manchmal ganz hilfreich, aber meistens irgendwie albern. Ich kaufe ein neues Notebook und bekomme sofort Angebote für weitere Notebooks zugeschickt. Hallo?! Was erwartet man dort eigentlich? Das ich jetzt das bestellte Notebook sofort zurückschicke und ein anderes nehme? Das ich das neue sofort weiterverschenke und mir gleich noch eines bestelle? Oder das ich mir gleich ein zweites dazubestelle, die nebeneinander stelle und dann mit der Stoppuhr vergleiche, bei welchem Gerät das Betriebssystem schneller hochfährt? Noch so ein Beispiel: Ich bestelle die CD mit einer Folge der Drei Fragezeichen. Absoluter Kult! Unkultig finde ich aber dann, dass ich sofort noch die Cassette angeboten bekomme (ja, sowas gibt es auch noch) und das Buch. Als ob ich die Folge dann nochmal nachlesen wollte, um zu schauen, ob sie im Buch anders aufgelöst wird….neee, da hab ich andere Hobbies. Ach ja, ich hoffe übrigens, dass bei der letzten Drei Fragezeichen-Episode das Buch besser war als das Hörspiel! Vielleicht sollte ich es mir mal bestellen…

Kommentare sind geschlossen.