Was wir so machen: „Mmmmmh….“

Die folgende Episode trifft, wie ich finde, den Inhalt dieses Weblogs „Short Stories About Nothing“ wie die Faust aufs Auge…oder wie wir hier auch sagen: „Schön, dass wir drüber geredet haben“.  Was war passiert? Es ging um das Thema, dass der Konsument bereit ist, quasi freiwillig Werbung für sein Lieblingsprodukt zu machen und allen Freunden und Bekannten, die es auch nicht hören wollen, aufs Ohr zu drücken, wie toll doch das Produkt ist. „Word of mouth“ nennt man das auf Neudeutsch. Manche nennen sich dann „Meinungsführer“, weil die Leute auf sie hören. „Nervsäcke“  sage…ach, lassen wir das an dieser Stelle 🙂 Zurück zum Fall:  Es ging um die Frage, wie man ein solches Verhalten in einer gängigen Markt-Media-Studie, der Typologie der Wünsche (TDW), nachbilden kann. Dazu ereignete sich nach endlosen Meetings, die wir ja, wie Leser von Elchplausch wissen, gerne machen, weil es dazu meist etwas zu trinken gibt, dieser Dialog zwischen mir (M) und meiner direkten Vorgesetzten (V):

V: Ist denn XY in der TDW abgefragt? M: Nein.

V: Kaufst Du manchmal bei XY? M: Nein.

V: Aber kennst Du deren Kundenzeitschrift? M: Nein.

V: Die liegt im Eingangsbereich aus. M: Aha?!

V: Und die kann man mitnehmen. M: Mmmmh.

V: Da stehen dann immer so Rezepte drin. M: Aha.

V: Und die kann man dann auch ausschneiden und wenn es dann Leute gibt, die die weitergeben, dann können die gleich auch sehen, was sie alles zum Kochen brauchen. M: (kein Kommentar, aber mit lag auf der Zunge zu sagen, dass das bei einem Rezept eine wahnsinnig gute Idee ist, die Zutaten mit aufzuschreiben)

V: Ja und wenn man dann das so aufbaut, dass man dann die Zutaten alle bei XY bekommt und dann da auch vielleicht mal Sonderangebote oder so berücksichtigt, dann ist das eine schöne Art, für sich Werbung zu machen, die dann durch die Weitergabe der Rezeptkarten an andere auch noch weitergereicht wird. Sowas halt…aber naja, jetzt ist XY halt nicht in der TDW. 

M: Ja, schade…..

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