Pissed by password

PCs finde ich eigentlich genial. Man kommt schnell an gesuchte Infos, macht Online-banking oder bestellt seinen Kram bei diversen Internethändlern. Aber….jetzt kommt die Einschränkung: Irgendwann kommt meist der Punkt, an dem man mehr oder minder freundlich aufgefordert wird: „Geben Sie Ihr Passwort ein“. Ich hasse das. Mit ein bißchen Glück kann man sich ja das eine oder andere Universalpasswort basteln. Dann gehts ja noch. Aber inzwischen findet sich clevere Software, die einen alle paar Wochen dazu auffordert, sich ein neues Passwort einfallen zu lassen. Liebe Programmierer: Das nervt! Auch der einfallsreichste Mensch kommt nämlich irgendwann an den Punkt, an dem einem so langsam die Ideen ausgehen und wo sich das Programm beharrlich weigert, das tolle neue Passwort umzusetzen. An diesem Punkt bin ich so langsam bei unserem supertollen nervigen ZeiterfassungsstundenaufKundenverteilungsprogramm angelangt: Nachdem ich wochenlang für unsere Kunden gearbeitet habe, wurde es Zeit, meine Stunden zu verteilen. Nur: Wie war doch gleich das Passwort? Apfel? Nein, hatte ich erst vor wenigen Wochen. Kaffee….trinke ich viel, also naheliegend. Aber nein. Birne….ach nee, warum sollte ich Birne als Passwort nehmen? Diverse Schokoriegelnamen erwiesen sich auch als Flop. Dann endlich das richtige Passwort. Doch die Erleichterung währte nur kurz, folgte doch alsbald die Aufforderung,  nun ein NEUES Passwort zu vergeben. Sichtlich genervt gab ich „depp“ ein. Abgelehnt. Zu kurz. Mindestens fünf Zeichen. „drecksack“. Abgelehnt. Es muss eine Zahl enthalten sein.  „drecksack1“. Abgelehnt. Mindestens ein Buchstabe muß ein Großbuchstabe sein. Ich werde wohl den Rest des Tages mit Rätseln über ein neues Passwort verbringen.

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