Predators…Fortsetzung, Remake – Hauptsache viele

Damals…in den 80ern, als man noch klar zwischen Gut und Böse unterscheiden konnte (und ich ein paar Jahre jünger war), war ich hin und weg von den Filmen von Arnold Schwarzenegger.  Da konnte ich mich sogar für Machwerke wie „Das Phantom-Kommando“ begeistern. Aber da waren auch Klassiker dabei wie Terminator oder Total Recall. Letztgennannter hat es sogar bis in meine Dissertation geschafft. Aber auch mit dem Film „Predator“ habe ich mich im Rahmen eines Seminars über Dschungel-Exotik näher beschäftigen dürfen. Da habe ich zu Hause oder im Wald Szenen nachgespielt, um mich besser in die Charaktere hineinversetzen zu können. Nach diversen Nachfolgern und Cross-Overs mit den Aliens beglückt man uns bald mit  „Predators“. Das englische Plural „S“ deutet bereits an, dass nun endlich jeder, der auf die latainische Aussprache predator, predatoris, maskulin = „das Raubtier, das Beutetier“ Wert legt, keine Chance mehr hat, sondern das Ganze dann gefälligst anglophil angehaucht „Präddetörs“ aussprechen soll. Zum Brechen. Aber gut…mit intellektuellem Gehabe braucht man nun wirklich nicht zu kommen. Es ist das klassische „Zehn kleine Negerlein“-Prinzip. Mehr denn je. Eine Gruppe von Eiltesoldaten, ein paar Zivilisten, ein paar mit Muffensausen und ein paar Helden. Dazu viel Gerenne und Gehüpfe, viele Predatoren, sorry, Prädöters, Pridaytörs, Preddatörs….ach egal…Hauptsache viele. Und Krach und Bumm und Peng. Und wenn ich mich in die Figuren einfinden will…nun ja…dann kann ich bis Sonntag warten. Da geh ich Joggen….

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