Alice im Wunderland in DreiDe

Samstag war es dann noch diversen erfolglosen Versuchen (ausverkauft, ausverkauft, ausverkauft) Versuchen so weit und ich konnte endlich Alice im Wunderland in 3D sehen. Regie: Tim Burton. Ja. Ich würde mir auch ansehen, wenn Tim Burton einen Sack Zement inszeniert, denn ich bin Fan seiner Werke.  Und ja, ich hab neulich erst gesagt, dass ich mir wegen des Rummels um 3D diesen Affentanz nicht  mehr geben will. Hab ich aber dann doch und wieder frage ich mich: Wieso? Knapp 12 Euro Eintritt (immerhin war die Brille diesmal dabei und ich hab jetzt zwei von den Dingern rumliegen), Reservierung nur gegen Vorkasse oder aber telefonisch ohne Vorkasse, dafür ohne Angabe, wo man sitzt. Grandios. Ein rammelvolles Kino, was mich ja für die Betreiber freut und dafür….ja…die Vorteile….*grübel* Es sieht dann eben dreidimensional aus. Super. Ganz ehrlich? Ich kann dem immer noch nicht viel abgewinnen. Über „Tron Redödelt“ habe ich mich ja schon ausgelassen. Dessen Trailer sah in 3D schick aus, aber wenn man mal die schicke Schale weglässt, bleibt eine Handlung zum Jaulen. Danke. Brauch ich nicht. Aber was war mit Alice? Der war auch schick. Aber weniger wegen 3D, sondern einfach deshalb, weil die Burton-Welt einfach Burton ist. Die Bäume sehen aus, wie aus Sleepy Hollow entsprungen, die Figuren sind herrlich grotesk und auch mit Windmühlen und Haunted Houses hat es der Meister ja. 3D hingegen hinterließ bei mir schmerzende Augen und das Gefühl, dass man mit der Brille (welch ein Glück zieht man die immer nur auf, wenns dunkel ist) aussieht wie Nana Mouskouri. 3D? Dumm, Depp, Doof. Oder einfach nur Deuer, Dabbiusch und Dann bis zum nächsten 3D?

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