Archiv für die Kategorie ‘My Life’

Wenn Cookies und Pixel einen ins Visier nehmen…

Donnerstag, 07. Februar 2013

….geht der Schuss daneben. Cookies….oder auch Pixel….eine ganz tolle Sache. Damit werden ahnungslose Webuser markiert, wenn sie auf irgendeiner dämlichen Seite waren. Ich weiß, das alles ist nichts Neues, aber ich will es einmal gesagt haben. Denn das hat zur Folge, dass einem wochenlang gaaaanz tolle Angebote ins virtuelle Haus flattern, um einen daran zu erinnern, dass man zwar auf der Website war, aber sich erdreistet hat, nichts zu kaufen – oder doch etwas zu kaufen. Ganz toll….so funktioniert das Web…Kostenloskultur finanziert sich nunmal durch Werbung. Aber affig ist es vor allem dann, wenn man gerade eine Reise gebucht hat und dann monatelang Suuuuuupersonderschnäppchenangebote an allen möglichen Ecken des Monitors angezeigt bekommt, wo man dann genau dasselbe nochmal findet. Beispiel gefällig: Ich hatte im Sommer 2011 eine Reise nach San Francisco gebucht. Und bekam danach noch über Wochen weitere Angebote zu genau DEM Flug, den ich bereits gebucht hatte. Oder dem Hotel, in dem ich schon eingebucht war. Danke. Toll. Oder ich bestelle Sportschuhe und bekomme trotzdem weiter Angebote, die mir genau dieselbe alte Schlappe nochmal zeigen, die ich bereits geordert habe. Danke…habe ich schon. Will ich nicht nochmal. Cool auch meine Online-Bank, die mich jetzt, wo ich auf deren Seite war, mit tollen Angeboten belatschert, doch dort Kunde zu werden – und einen Neukundenzinssatz zu bekommen. Super…ich sollte mein Konto dort auflösen und gleich nochmal dort Kunde werden. Oder bis ans Ende meiner Tage immer und immer wieder denselben Schuh kaufen.

Firmenevents

Montag, 20. August 2012

Even rief eine Dame an, die von einer Eventagentur kam. Toll, dass solche Leute bei mir landen *grummel*. Wer denn bei uns für Events wie Weihnachtsfeiern und Jubiläen zuständig sei. Als ob wir sowas wie eine Eventagentur bräuchten! Als ich ihr dann sagte, dass wir immer noch von dem Fleisch zehren, dass unser alter CEO damals in der Gegend um Tchernobyl erlegt hatte und die Beilagen heutzutage vom aktuellen CEO gesammelt würden, in dem er im Park den Enten das zugeworfene Brot abjage, war Ruhe. Oder?! Ach nee, ich hab die Dame an die Personalabteilung durchgestellt. Da war aber auch keiner. Die waren im Park. Steht wohl ein Jubiläum an.

Datengrab(en)

Montag, 27. Dezember 2010

Tolles Wort. „Datenmine“…oder „in Daten herumgraben und auf Datenrohstoffe stoßen“. So oder so, es ist das sich zunutze machen von persönlichen Daten – wie dies Amazon ein großes Onlineversandhaus tut, bei dem ich viel zu oft und sehr gerne ab und an ganz selten mal was einkaufe. Amazon Das Versandhaus schaut also anhand meines Einkaufsverhaltens nach, was ich gekauft habe und was mir darauf aufbauend noch gefallen könnte. Das ist manchmal ganz hilfreich, aber meistens irgendwie albern. Ich kaufe ein neues Notebook und bekomme sofort Angebote für weitere Notebooks zugeschickt. Hallo?! Was erwartet man dort eigentlich? Das ich jetzt das bestellte Notebook sofort zurückschicke und ein anderes nehme? Das ich das neue sofort weiterverschenke und mir gleich noch eines bestelle? Oder das ich mir gleich ein zweites dazubestelle, die nebeneinander stelle und dann mit der Stoppuhr vergleiche, bei welchem Gerät das Betriebssystem schneller hochfährt? Noch so ein Beispiel: Ich bestelle die CD mit einer Folge der Drei Fragezeichen. Absoluter Kult! Unkultig finde ich aber dann, dass ich sofort noch die Cassette angeboten bekomme (ja, sowas gibt es auch noch) und das Buch. Als ob ich die Folge dann nochmal nachlesen wollte, um zu schauen, ob sie im Buch anders aufgelöst wird….neee, da hab ich andere Hobbies. Ach ja, ich hoffe übrigens, dass bei der letzten Drei Fragezeichen-Episode das Buch besser war als das Hörspiel! Vielleicht sollte ich es mir mal bestellen…

Renterauto

Montag, 27. Dezember 2010

Ich liebäugele ja schon seit Jahren mit dem Kauf eines Youngtimers. Young….WAS? WTH? Na, das sind Autos, die noch nicht den Status „Oldtimer“ haben, aber wo Gebrauchtwagen oder Altfahrzeug einfach zu abwertend klingt. Fahrzeuge aus den 80er Jahren zum Beispiel. Ich bin immer noch auf der Suche nach meinem allerersten Auto. Aber vielleicht ist es ganz gut, dass ich ein weißes Polo Coupe, Sondermodell Fancy, bisher noch nicht gefunden habe. Denn: Wohin damit? Anyway. Dass das ultimative Kaufargument „Renterfahrzeug“ als Beleg für „geplegter Garagenwagen mit wenigen Kilometern“ nicht unbedingt ein Garant für „laaaangsam gefahren“ sein muss, belegt derzeit Volkswagen in Holland:

Da wird Ostern wie Weihnachten…

Freitag, 24. Dezember 2010

YES!!!! Endlich wieder ein Spiel, auf das ich mich so richtig freue. Zugegeben, ich hänge sehr lange an PC-Games und spiele die auch noch, wenn sie schon uuuuralt sind. Eines davon ist Shogun: Total War. Weil es die für mich ideale Kombination aus Startegie und Japan ist. Trotzdem: Irgendwie wünsche ich mir da eine Auffrischung. Und als ob man bei Sega meinen Wunsch gehört hätte, kommt ENDLICH Mitte März 2011 der Nachfolger. *mega-freu*

More of the same

Freitag, 12. November 2010

Verdächtige Ruhe bei Elchplausch. Nein, ich plane keinen großen Re-Rollout. Ich verharre in Schockstarre. Als Beobachter der Online-Medien stelle ich derzeit fest, dass es offenbar nur noch auf die Produktion billigen -zigfach verwursteten Contents ankommt. Kleine Ko(s)t(z)probe gefällig? Spiegel Online dokumentiert heute die lustigsten Ortsnamen. In der Rubrik „Auto“ unter „Fahrkultur“. Letztlich geht aber einfach nur darum, mal wieder einen billigen Lacher zu erzielen mit Namen wie Wixhausen, Blödesheim oder Fuckingen. Der Leser haut sich vor Lachen auf die Schenkel oder verweist auf Bild Online, die mit penetranter Regelmässigkeit diese Aufzählung bringen, wobei es sich bei Blöd Online ja immer um die „irrsten“, „verrücktesten“ oder sonstwie als abgedreht bezeichneten Orte handelt. Nach dem Motto: Hauptsache, es ist abgedreht und irgendwie ungewöhnlich. Die Mechanik nutzt sich offenbar noch lange nicht ab. Die Inhalte schon, denn offenbar arbeiten bei Bild, Focus oder Spiegel Online immer dieselben freiberuflichen Textknechte, die einfach so „irre schlecht“ bezahlt werden, dass sie ihren Krams einfach im unterschiedlich, wiel heissen zielgruppengerechten, aufbereiteten Gewand aufbereiten müssen, um über die Runden zu kommen. Journalistische Vielfalt? Wohl kaum. Einfach nur derselbe Müll in neuen gelben Säcken.

Endlich bin auch ich Telekom-Opfer

Montag, 27. September 2010

Man hört da ja immer von, dass es Leute gibt, die Ärger mit der Deutschen Telekom haben. Bislang konnte ich mich bei Schilderungen a la „Internetanschluss gestört“, „falscher Tarif abgebucht“ oder „Telekom hat versehentlich 10.000 Euro abgebucht“ gelangweilt zurücklehnen. Jetzt habe auch ich eine Story aus der Reihe „Wie fähig ist die Deutsche Telekom?“ anzubieten. Im Frühjahr lief mein Vertrag „Festnetz/Internet-Flat“ aus. Den wollte ich unbedingt zurückstufen, weil ich völlig überversorgt war. Kundenfreundlich, wie man in Deutschland ist, muss man rechtzeitig und monatelang vorher kündigen, was ich im Oktober 2009 auch getan habe. Sicher ist sicher. Und schon kam auch schnell die Antwort. Ja, man habe die Kündigung des alten Anschlusses erhalten und nehme zur Kenntnis, dass ich einen neuen Vertrag haben wolle, der nun nicht mehr 49,95 Euro, sondern nun 34,95 Euro kosten werde. Gut. Ja. Ist okay. Das wollte ich. Im April wurde umgestellt…ohne technische Probleme. Ohne Probleme bei der Umstellung der Rechnung. So haben wirs gerne. Denkste. Neulich kam Post. Von der Telekom. Man wollte mich offenbar nicht im Kreis zufriedener Kunden belassen, sondern auch meinem Leben endlich ein wenig „Rosa Terror“ geben. Tja….leider leider leider habe man mir im Oktober 2009 dummerweise den falschen Betrag genanntn. Denn der Preis für den von mir gewählten Call&Surf-Tarif habe man irrtümlicherweise mit 34,95 Euro angegeben (- was er jetzt nach aktueller Preisliste auch noch kostet). Tatsächlich aber sei der Tarif viel teurer. Nämlich 39,95 Euro. Und genau die werde man ab sofort auch einziehen. Aber die gute Nachricht sei immerhin die, dass man nicht nachfordern werde. Man sei ja kulant. Man stelle sich das also vor….man geht etwas kaufen und schließt einen schriftlichen Vertrag, in dem man die Preise festzurrt. Und nach einer gewissen Zeit sagt der Anbieter „Ups, ich hab mich geirrt. Ab jetzt wirds halt teuer.“ Das nennt man einseitige Preiserhöhung (und ermöglicht btw ein Sonderkündigungsrecht). Oder man nennt es einfach „Deutsche Telekom“. Die das sicherlich in der Absicht tut, das sonst so langweilige Leben mit ein wenig Aufregung und Ärger zu bereichern….

Tageszeitungsblabla

Montag, 06. September 2010

Der Trend in den Nachrichten geht zum Nahbereich. Ideal also für Tageszeitungen, bieten diese doch ein ideales Forum für Geflügelzüchterzucht, Trachtenträger und Schützenballervereine. Dennoch: Auflagen und Reichweitenzahlen gehen seit Jahren kontinuierlich zurück. Mmmmh, woran das nur liegen mag? Vielleicht daran, dass es viele Leute einfach leid sind, dummes Geschreibsel von schlecht schreibenden Zeilenknechten zu lesen, deren einziger Lebensinhalt es sein mag, möglichst wenig Inhalt auf möglichst viele Zeichen zu strecken? Meine persönlichen Aufreger des Tages sind dann Beiträge in der hiesigen Lokalzeitung, wo sich seitenweise darüber ausgelassen wird, dass die Ampel an der Schillerstraße nicht geht und nun die Leute an dieser Straße, deren Verkehrsaufkommen offenbar mit dem auf der 5th Avenue zu vergleichen ist, schon überfahren sind, wenn sie nur mal aus dem Fenster schauen. Ganz großartig auch das Wissen, dass ein Baukram in der Neckerstraße den Fußgängerweg so ein bißchen versperrt hat und „Frauen mit Kinderwagen“ nun nicht mehr durchkommen. Aha…und Männer mit Kinderwagen springen offenbar über diesen Baukran oder gehen einfach auf der anderen Seite aussen rum, weil sie cleverer sind oder was? Aber es kommt noch schlimmer:Viel gefährlicher als die Baustelle seien die Autofahrer, die sich in der Neckarstraße nicht an Tempo 30 hielten – trotz des Kindergartens. Unangenehm seien auch die abends in der Neckarstraße voll gestellten Parkplätze durch Besucher einer Gaststätte in der Bahnhofstraße. Darüber hinaus werde die Einbahnstraßenvorschrift oft nicht beachtet. (NAME) hofft, dass das Ordnungsamt häufiger kontrolliert. Bei einem Ortstermin der SPD wurden ähnliche Klagen formuliert (wir haben berichtet).“ Genau….und Gras wächst da auch noch. Und der Asphalt ist viel zu grau….manchmal. Und neulich mußte da doch tatsächlich ein Passant warten, weil ein Radfahrer in unverantwortlicher Weise verantwortungsbewußt langsam gefahren ist. Unerhört. Und dass man drüber berichtet habe…davon bin ich überzeugt. Bringt ja schließlich Bares. Ach, was reg ich mich auf? Ich sollte einfach den Kram nicht mehr lesen. So wie es immer mehr Leuts machen.

KitKat – find ich gut

Montag, 06. September 2010

Dem Geschrei, KitKat für Affen töten, zum Trotz: Ich steh auf das Zeugs….und ich mag auch den folgenden Spot:

Was wir so machen: Gruppendiskussionen

Freitag, 13. August 2010

Ein wertvoller Bestandteil der Marktforschung, die ich im Hauptberuf ja so betreibe, ist das Organisieren und Führen von Gruppendiskussionen. Man lädt sich seine Zielgruppe ein und beratscht mit denen stundenlang, was sie so denken, wie sie dieses oder jenes Produkt finden oder ob sie sich durch die langweilige Werbebotschaft besser angesprochen fühlen als von der noch langweiligeren. Die Vorbereitung solcher Gruppendiskussionen erfordert eine gewisse Zeit, die meist für das Erstellen eines geeigneten Fragebogens draufgeht. Denn leider leider leider wird mein Improvisationstalent bei derartigen Veranstaltungen von meinem Arbeitgeber in keiner Weise gewürdigt. Bloß weil sowas mehrere Euro kostet, sieht man es hier garnicht gerne, wenn man sich mit einem flotten „Na, was wollen wir denn heute machen?“ bei den Leuten vorstellt. Auch ein „Ich habe keine Ahnung, was ich noch fragen soll. Schlagen Sie doch mal was vor!“ sieht man eher mit Mißbilligung. Nun kann es aber auch passieren, dass der Fragebogen so umfangreich ist, dass man das Verfallsdatum der Befragten deutlich überschreiten würde. Auch man selber als Moderator möchte doch dann irgendwann mal zeitig nach Hause kommen. Man muss also entweder kürzen – oder einfach darauf beharren, dass man mal klar zeigt, wer der Herr der Diskussion ist. Dies kann man vortrefflich damit erreichen, in dem man den Personen einfach mal ins Wort fällt. Sätze wie „Das sagten Sie bereits.“, „Wen bitteschön soll DAS denn nun wieder interessieren?“, „Erzählen Sie das Ihrem Hund und nicht mir.“, ein forderndes „Jaja, schon gut, danke….“ oder ein leicht provozierendes „Hat noch jemand etwas derart unqualifiziertes zu sagen?“ helfen ebenso wie ein „*gähn*„…..was sagten Sie grade? Ach lassen Sie es, wenn Leute wie Sie etwas nochmal erklären wollen, wird es meist schlimmer…also NOCH schlimmer als beim ersten mal.“ Das führt zu einer für alle erfrischenden Abkürzung der Diskussion und zu Stille im Raum. Altbewährt ist auch die Einleitung einer Frage mit dem Satz „Bevor Sie nun antworten, denken Sie bitte dieses mal etwas besser nach, denn sonst kommt wieder so ein Schwachsinn bei raus wie bei der Frage, die Sie vorhin schon mehr als leidlich beantwortet haben.“ Sollte das alles nicht helfen, empfehle ich die Frage „Dauerts noch lange? Mein Auto hat nämlich nur noch eineinhalb Jahre TÜV.“ Das sollte dann reichen…Spätestens die nächsten Projekte übernimmt dann wieder der Kollege.