Archiv für die Kategorie ‘Japan’

Da wird Ostern wie Weihnachten…

Freitag, 24. Dezember 2010

YES!!!! Endlich wieder ein Spiel, auf das ich mich so richtig freue. Zugegeben, ich hänge sehr lange an PC-Games und spiele die auch noch, wenn sie schon uuuuralt sind. Eines davon ist Shogun: Total War. Weil es die für mich ideale Kombination aus Startegie und Japan ist. Trotzdem: Irgendwie wünsche ich mir da eine Auffrischung. Und als ob man bei Sega meinen Wunsch gehört hätte, kommt ENDLICH Mitte März 2011 der Nachfolger. *mega-freu*

Die Terminator-Nudel und die Wrestler-Wolke

Dienstag, 10. August 2010

Wenn Prominente Werbung machen, dann ist es vor allem bei US-Stars üblich, dass in deren Verträgen eine Klausel enthalten ist, wonach der Spot nicht in deren Heimat ausgestrahlt werden darf. Dies mag sicherlich Gründe haben, die vertragsrechtlicher Natur sind. Warum soll denn ein Unternehmen für teuer Geld einen Spot mit einem Star drehen, der dann einfach von der Tochterfirma in einem anderen Land übernommen werden könnte? Jaja, schon klar. Ich denke mal, oftmals dürfte es den Promis einfach peinlich sein, mit den Werken ihrer Schauspielkunst zu Hause nochmals konfrontiert zu werden. Ein schönes Beispiel sehen wir hier, wenn Altwrestler Hulk Hogan auf Wolke Sieben schwebend in schönster Sesamstraßen-Manier die Wochentage heruntersingt…..

…oder der Terminator verkleidet als Geisha seine Cup-Nudeln schlürft.

Da lobe ich mir doch George Clooney, der sein Nespresso-Käffchen aus der Büchse schlabbert.

Zugfahren wie im Kino

Freitag, 06. August 2010

Der Film „Chihiros Reise ins Zauberland“ (Sen to Chihiro no kamikakushi) war für mich so etwas wie ein Türöffner zu den Filmen des Studio Ghibli. Zu den eindrucksvollsten Bildern gehört für mich die versunkene Bahnlinie, über die Chihiro zur Hexe Zeniba gelangt. Warum eigentlich baut man sowas nicht mal als Modell? Dumme Frage! Weil Wasser und Schienen und Elektrizität sich sowas von nicht vertragen. Ist doch….gar nicht so klar. Denn: Es geht, wie das Bild beweist:

Dieser Triebwagen fährt tatsächlich durch Wasser. Wie das geht, hat Edwin Scott, der Erbauer dieser kleinen Anlage auf seiner Website erklärt.

Diese Software kaufe ich bestimmt…

Montag, 05. Juli 2010

…nicht. Ich brauche kein Pferd. Ich habe schon genug Elche! Dennoch frage ich mich: What on earth…..Ich werde meine Japanischlehrerin nach der Sommerpause mal fragen, was DAS nun wieder soll. Kaufe Starsuite und mach mir den Hengst?

Sitzt nicht, wackelt nicht und hat auch keine Luft. Aber es passt.

Dienstag, 27. April 2010

Na, wieder drüber aufgeregt, dass der Bus oder Zug heute so voll war? Wieder keinen Sitzplatz erwischt? NA UND???!!!  Es geht auch noch einen Ticken effizienter, wie man eine S-Bahn besetzen kann. Schauen wir mal nach Japan, wo es qualifiziertes Personal gibt, das bei der optimalen Auslastung der S-Bahn behilflich ist.

Wir basteln uns einen Zug

Dienstag, 09. Februar 2010

Ich hab ja nun eine Schwäche für Züge…vielleicht deshalb, weil ich nur mit dem Auto zur Arbeit fahre. Nun stelle man sich das vor, dass die Deutsche Bahn, die ja nun chronisch im Kreuzfeuer der Kritik steht, eine Fansite aufmacht, wo man einfach mal zeigt, wie stolz man auf das Erreichte ist. Undenkbar ist das vielleicht hier. Aber in Japan gängige Praxis.  Dort kommt es noch viel besser: Für die Freunde von Papierbastelbögen gibt es dort bei JR West die gesamte Flotte als kostenlose Downloads zum Selberschnippeln und -kleben. Wer also demnächst am Bahnsteig steht und auf seinen Zug wartet, der kann sich hier selber einen basteln. Link ni domo arigatou, Peter-San!

JRwest

In einem unbekannten Land…

Dienstag, 26. Januar 2010

„Willi-San, hashimemashooooo!“ – „Saaaa. Samui desu ne, Maia-San!“  So oder so hätte man uns unsere Kindheit versüßen können.  Hat man auch. Aber bei uns klang es eher nach „Williiiiiiii, nun komm schon!“ – „Och….Maja….es ist sooo kalt!“ Unser gestriger Japanischkurs führte uns am Ende direkt in unsere Kindheit und zu den TV-Serien, die wir alle so gerne geschaut haben. Dort lauerte für manche die bittere Wahrheit: Nils Holgerson ist ein Japaner. Sindbad? Der „Arabian Knight“, wie es im Orginaltitel heisst, wurde in Japan geboren. Ebenso das Heidi un‘ de Geischnpätä. Und die Biene Maja? Die Serie heisst eigentlich „Mitsubachi Maia No Booken“. Und wer nun denkt, im Orginal jodelt ein japanischer Karel Gott-Verschnitt etwas von einer Biene, die ich meine, der irrt. Wer schonmal die japanische Titelmelodie meines Kindheits-Helden Captain Future gehört hat, dem werden jetzt schon in düsterer Vorahnung die Haare zu Berge stehen.


Biene Maja japanisch – MyVideo (Classic)

Last Samurai

Mittwoch, 23. Dezember 2009

Als Filmwissenschaftler höre ich immer wieder die Frage, was denn mein Lieblingsfilm sei. Die daraus resultierende Aufzählung dauert dann meist mehrere Stunden, Tage, Wochen….aber immer dabei ist der Film, den ich mir auch letzte Woche, als ich ein paar Tage frei hatte, wieder einmal angeschaut…nein, regelrecht zelebriert habe: LAST SAMURAI. Ein Film, ein Epos, (m)ein Manifest. Weil mir danach ist, an dieser Stelle nochmal der Trailer…

Japan vs. Deutschland

Dienstag, 15. Dezember 2009

Die Asiaten kopieren uns doch nur! So hieß es früher – so heißt es auch heute noch. So ein Unsinn! Auch die Deutschen kopieren, was das Zeugs hält. Zum Beispiel Süßigkeiten aus Japan. Kennt jemand von Euch Mikado? Oder die Koalabärchensnacks? Wer hier nun glaubt, dass dies primär Good Old German Food sei, liegt falsch, denn das Knabberzeugs gibt es in Japan schon länger als in der Bunten Republik. Zeit also für uns im Japanischkurs, zu einem Knabber-Contest zu starten:

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Links im Bild: Die Mannschaft aus Japan – rechts im Bild die deutsche Mannschaft. Sofort fällt bei den Nihon-Koalas die filigranere Machart auf. Offenbar handbemalt. Nachdem wir uns in Kaligraphie geübt sind, wissen wir ja nun, wie die Standarts sind. Das Duell endete übrigens bei uns mit einem eindeutigen Sieg für die japanischen Knabbereien, weil diese weitaus weniger bappig süß sind, als es die deutschen Wettbewerber sind…und weil die japanische Serviette schöner war:-)

Dies bringt mich zu einer weiteren kulinarischen Köstlichkeit, mit der uns unsere Lehrerin beglückte. Das … ja….Brötchen….wie man auch immer dieses Ding sonst nennen kann….

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Was da so aussieht wie herauskrabbelnde Maden sind gebratene Nudeln in Sojasoße. Dazu ist noch ein wenig Gemüse mit dabei. Das würde es in Japan überall geben. Und dazu kann ich nur sagen: Verständlich! Denn der Geschmack ist absolut genial und offenbarte nicht nur Matthias-san, der bereits beim Kaligraphiebeitrag als Body-Double herhalten mußte, eine Explosion der Geschmackssinne!

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Das japanische Wort für Materialschlacht…

Dienstag, 15. Dezember 2009

…lautet Kaligraphie. Genau DAS haben wir gestern Abend in unserem letzten Japanischkurs des Jahres 2009 gemacht. Eigentlich dachte ich, wir pinseln so ein wenig herum und gut is….Weit gefehlt! Wie also geht das? Zunächst kleiden wir den Raum mit Papier so aus, dass nun beim besten Willen nichts mehr von dem Raum an sich zu erkennen ist:

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Dann greifen wir zum Gerät: Pinsel, Tuschkasten und Tusche (noch nicht im Bild):

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Und schon gehts los…und nie nie nie vergessen: Balance. Balance…! Balance…!!!!!!!

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Die fertigen Ergebnisse finden sich sicherlich demnächst in der Schirn, der Londoner Tate New Mordern oder der Altpapierhalde:-)