Archiv für die Kategorie ‘Film’

Jugendgefährdende Familienunterhaltung

Donnerstag, 23. Februar 2012

Nach langer Abstinenz mal wiedern Posting….
Auf der Suche nach einem Film, den ich mir geben könnte, bin auf das Werk „Die Reise zur geheimnisvollen Insel“ gestoßen. Eine Kinokette, in der ich von Zeit zu Zeit meine Zeit verbringe, trailert den Film (O-Ton „FAMILIENabenteuer“) an. Von wegen Vorverkauf und so. Und damit man sich erstmal ordernlich Appetit holt, gibt es einen Trailer. Der jedoch FSK 18 hat und daher nur zwischen 24 und 6 UHr zu sehen ist. Hallo? Familienfilm??? Nun gut, dann eben die altertümliche Nummer. Lesen wir also den Kurzinhalt:

„Der junge Sean Anderson (Josh Hutcherson) erhält einen verschlüsselten Notruf von einer mysteriösen Insel, die auf keiner Karte verzeichnet ist. Weil Seans neuer Stiefvater Hank (Dwayne Johnson) den Jungen von seinem Vorhaben nicht abbringen kann, begleitet er seinen Sohn auf der Mission: Mit einem Helikopterpilot (Luiz Gúzman) und seiner schönen, selbstbewussten Tochter (Vanessa Hudgens) machen sie sich auf die Suche nach der Insel, retten ihren einzigen Bewohner und entkommen gerade noch rechtzeitig, bevor ein Erdbeben die Insel im Meer versinken lässt und ihre Schätze unwiederbringlich verschlingt.“

Ja, da sage ich doch DANKE! Denn spätestens jetzt weiß ich, wie der Film ausgeht. Vielen herzlichen Dank. Gut, okay…sehen wollte ich den Kram nun wirklich nicht. The Rock ist nicht mein Fall. Und auf Youtube kann man auch den jugendgefährdenden Trailer ansehen. Ich wünsche eine angenehme Nachtruhe…..Denn nun muss man ja nicht bis nach Mitternacht warten.

Gestern im Kino

Montag, 10. Januar 2011

Anschauen. :-)

Fluch der Akribik…sorry…Karibik….Teil 406

Mittwoch, 15. Dezember 2010

Okay, irgendwann is mal gut mit der x-ten Fortsetzung. Aber der Trailer macht schon Lust. Ich denke daher mal, dass ich wohl dann doch wieder bei Captain Jack Sparrow anheuern werde :-)

Titanic 2 – Mir fehlen die Worte

Montag, 30. August 2010

Da denkt man an nichts Böses, wenn man durch irgendwelche Blogs stöbert – bis man die Meldung findet, dass es einen zweiten Teil von Titanic geben soll. Nein, ich glaubte nicht wie andere Leser an einen Aprilscherz. Ich wußte: This is f*** serious, denn die Story ist doch zu dramatisch und die Einspielergebnisse von James Camerons Film sind zu gigantisch, als dass nicht irgendein Schwachmat auf die Idee kommen könnte, nicht doch noch am Kuchen teilzuhaben und hier eine Fortsetzung auf Kiel zu legen. Während der TV-Film „Raise The Titanic!“ noch eine gewisse Orginalität aufweist und das Wrack der Titanic gehoben werden soll, um an irgendein wertvolles Mineral zu gelangen, geht es bei „Titanic 2″ einfach darum, dieselbe Story nochmals zu erzählen, die uns im Kino dank Leonardo DiCaprio und Kate Winslet die eine oder andere Träne vergißen ließ. Wie aber stellt man das an? Man baut das Schiff neu, versetzt die Handlung damit zwangsweise in die Neuzeit, lässt eine Gruppe mehr oder minder zu Recht unbekannter Darsteller antreten und garniert das ganze sich anbahnende Machwerk mit kopierten Einstellung a la Cameron und mit gruseligsten Computer-Animationen.  Da aber Eisberge dank Radar heute einigermaßen zeitig erkannt werden, muss ein Tsunami nachhelfen, der den Eisblock quasi mit Lichtgeschwindigkeit in die Bordwand wummert. Eine Story wie vom Winde verweht und geschrieben wie ein Kettensägen-Massaker. Wer immer noch nicht glaubt, dass das ernst gemeint sei, der möge nun bitte die Spucktüte bereithalten und sich den Trailer anschauen….das Werk selber wird allerdings leider leider leider direkt auf DVD erscheinen und uns in den Kinos erspart bleiben. Nein so ein Unglück….

Ein Film für Arme….allein über die drei Hansels, die am Kai die Taschentücher zum Abschied schwenken, kann man sich beömmeln. Ungeklärt ist bislang allerdings noch die Frage, ob es sich dabei nicht doch um die bisherigen Käufer der DVD handelt, die ihrem Geld hinterherwinken?

Zugfahren wie im Kino

Freitag, 06. August 2010

Der Film „Chihiros Reise ins Zauberland“ (Sen to Chihiro no kamikakushi) war für mich so etwas wie ein Türöffner zu den Filmen des Studio Ghibli. Zu den eindrucksvollsten Bildern gehört für mich die versunkene Bahnlinie, über die Chihiro zur Hexe Zeniba gelangt. Warum eigentlich baut man sowas nicht mal als Modell? Dumme Frage! Weil Wasser und Schienen und Elektrizität sich sowas von nicht vertragen. Ist doch….gar nicht so klar. Denn: Es geht, wie das Bild beweist:

Dieser Triebwagen fährt tatsächlich durch Wasser. Wie das geht, hat Edwin Scott, der Erbauer dieser kleinen Anlage auf seiner Website erklärt.

Die Legende von Aang

Montag, 05. Juli 2010

Erst gefeiert und dann abgestürzt: Während The 6th Sense ja nun zu einer Art Klassiker geworden ist, wurde der Film für Regisseur M. Night Shyamalan zum Fluch. Jeder seiner Filme wird an The 6th Sense gemessen – und offenbar meinte auch er, sich an diesem Film messen zu müssen und kopierte das Erfolgsrezept „Mystery mit überraschendem Ende“ so lange, bis der Weg dorthin für viele dröge, vorhersehbar und/oder langweilig wurde. Nun folgt die Flucht nach vorne und er versucht sich an etwas ganz anderem. „Die Legende von Aang“. Keine Aang-nung, worum es geht? Hier ein Teaser, der optisch einiges verspricht. Aber: Optik ist nicht alles. Die Kritiker in den USA haben den Film längst verrissen. Da aber Shyamalan-Bashing schon eine Art Volkssport wurde, gebe ich da erstmal nichts drauf. Ich bin gespannt und hoffe immer noch, dass der Film eine Abwechslung von der derzeit üblichen Teil 3/Teil 4-Orgie im Kino wird.

Fußball is was für Aliens

Donnerstag, 10. Juni 2010

Ehrlich gesagt: Mir geht das mit der Fußball-WM sonstwo vorbei. Ist halt nicht mein Sport. Aber offenbar hat es einige Sportbegeisterte sogar in die tiefsten Winkel des Weltalls, in a Galaxy far far away verschlagen. Gut, also nach Mos Eisley werde ich  in den nächsten Wochen besser auch nicht reisen. Public Viewing brauch ich nicht. Immerhin haben die Stormtroopers keine Fan-Fahnen am Speeder Bike.

Hollywood – Der Ort der Ideenlosigkeit

Dienstag, 25. Mai 2010

Auf meinen letzten Eintrag „Filme…verzweifelt gesucht“ lässt sich nun noch etwas draufpacken. Heute flatterte die neue Cinema in meinen Briefkasten. Oder das, was von „Europas größter Filmzeitschrift“ noch übrig blieb. Aber lassen wir das, denn das ist ein anderes Thema. Was steht denn dem Kinobegeisterten in 2010/2011 bevor? Schauen wir uns das mal an: Shrek 4. Angeblich der letzte Teil. In 3D. War ja zu befürchten. Der Rest aber lässt auch Schlimmes befürchten: Das Remake von Piranha, der zweite und dritte Teil von Avatar, zwei Prequels zu Alien, Kung Fu Panda 2, Die Chroniken von Narnia 3, Cars 2, Toy Story 3, ein neuer Resident Evil, Jackass 3D oder Tron Legacy. Ach ja, und George Lucas peppt Star Wars in 3D auf. Und womit beglückt uns das deutsche Kino? Mit einem neuen Wicky-Film. Auch in 3D. Bei soviel Ideenlosigkeit kann man den Filmemachern und Studios eigentlich nur den gestreckten Mittelfinger zeigen – gerne in 3D.

Filme…verzweifelt gesucht

Mittwoch, 19. Mai 2010

Neulich hatte ich einen Beitrag in der „epd film“ gelesen, der sich kritisch mit dem Hype um 3D auseinandersetzt. Die These: Wenn Kinofilme aufgrund des hohen Aufwands von 3D immer teurer werden, dann wird man sich auf immer weniger und dafür aufwändigere Filme konzentrieren müssen. Ergo: Kleinere Filmkonzepte bleiben auf der Strecke und verstauben in der Schublade.“ Frage: Ist das schon jetzt Realität? Derzeit vermisse ich neben den groß angekündigten Krawallschachteln a la „K(r)ampf der Titanen“, „Robin Hood“, „Prince Of Persia“ oder dem in meinen Augen absolut unnützen Remake von „A Nightmare On Elm Street“ Filme, die eine vernünftige Rahmenhandlung haben. Sprich: Filme, die mich fesseln, berühren, aufregen, mitreissen. Und dazu brauche ich kein 3D, keine Special Effects und keine Giga-Kampfszenen. Sondern ein gutes Drehbuch. Liebe Filmbranche: Falls Du das hier liest – Ihr verliert grade massiv eine Zielgruppe aus den Augen. Nämlich die der Post-Teens.

Predators…Fortsetzung, Remake – Hauptsache viele

Mittwoch, 21. April 2010

Damals…in den 80ern, als man noch klar zwischen Gut und Böse unterscheiden konnte (und ich ein paar Jahre jünger war), war ich hin und weg von den Filmen von Arnold Schwarzenegger.  Da konnte ich mich sogar für Machwerke wie „Das Phantom-Kommando“ begeistern. Aber da waren auch Klassiker dabei wie Terminator oder Total Recall. Letztgennannter hat es sogar bis in meine Dissertation geschafft. Aber auch mit dem Film „Predator“ habe ich mich im Rahmen eines Seminars über Dschungel-Exotik näher beschäftigen dürfen. Da habe ich zu Hause oder im Wald Szenen nachgespielt, um mich besser in die Charaktere hineinversetzen zu können. Nach diversen Nachfolgern und Cross-Overs mit den Aliens beglückt man uns bald mit  „Predators“. Das englische Plural „S“ deutet bereits an, dass nun endlich jeder, der auf die latainische Aussprache predator, predatoris, maskulin = „das Raubtier, das Beutetier“ Wert legt, keine Chance mehr hat, sondern das Ganze dann gefälligst anglophil angehaucht „Präddetörs“ aussprechen soll. Zum Brechen. Aber gut…mit intellektuellem Gehabe braucht man nun wirklich nicht zu kommen. Es ist das klassische „Zehn kleine Negerlein“-Prinzip. Mehr denn je. Eine Gruppe von Eiltesoldaten, ein paar Zivilisten, ein paar mit Muffensausen und ein paar Helden. Dazu viel Gerenne und Gehüpfe, viele Predatoren, sorry, Prädöters, Pridaytörs, Preddatörs….ach egal…Hauptsache viele. Und Krach und Bumm und Peng. Und wenn ich mich in die Figuren einfinden will…nun ja…dann kann ich bis Sonntag warten. Da geh ich Joggen….