Roewe 550 Digital Sedan…made in China

Was soll denn das jetzt? Wie heisst das Ding? Und was ist das für eine Marke? Kurz zur Info: Ich mag Autos. Insbesondere die, die aus England kommen…oder besser gesagt kamen, denn mit dem Konkurs von Rover ist seinerzeit meine persönliche Lieblingsmarke gestorben. Die Autowelt war wieder einmal um eine echte Bereicherung ärmer. Die Konkursmasse ging weitgehend nach China – inklusive der Rechte am Rover 75 sowie des potentiellen Nachfolgers für die 45-Baureihe.  Den Markennamen allerdings schnappte sich Ford, denn den Amerikanern gehörte zu dem Zeitpunkt noch Land Rover/Range Rover. Und einen chinesischen PKW mit der Bezeichnung Rover galt es zu verhindern. Also machte man sich in China an die Entwicklung eines Fahrzeugs unterhalb des 75, der seither 750 heisst und an die Entwicklung eines neuen Namens. Das Ergebnis heißt „Roewe“. Die korrekte Aussprache entnimmt man dem Video. Das Endprodukt, der Roewe 550, allerdings erweckte zum ersten Mal bei mir bei einem chinesischen Auto ein „Will haben“-Gefühl. Schön undzeit gemäß gezeichnet und technisch up2date. Oder sogar ein Stück voraus? Interessant finde ich allemal die Idee, dem Fahrzeug eine Schnittstelle u.a. für eine SD-Karte mit auf den Weg zu geben, weil ich hier doch sehr spannende Möglichkeiten sehe…wenn man sie denn verfolgen will: Karten-Updates fürs Navi, neue Musik einspielen, fahrerindividuelle Programmierung für Spiegel- und Sitzverstellung, Speicherung von Fehlermeldungen bei Defekten ohne Anstöpseln des Autos an externe Diagnosegeräte, Update der Motorsteuerungssoftware und und und….also alles Dinge, die man machen kann, wenn man ein Auto noch nicht gleich ans Internet anschließen will. Aber dann bekommt man auch nicht so eine rattenscharfe transparente SD-Karte!

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