Nicht Wissen macht Spaß!

Endlich, endlich, endlich…mein Japanisch-Kurs läuft seit heute wieder. Wie zu erwarten war es eine Achterbahn der Gefühle. Zum einen dominierte die Freude, endlich liebgewonnen alte Bekannte wiederzusehen. Zum anderen aber war da auch die Sorge vor der zu erwartenden Blamage nach dem Motto „Soooo, nun wollen wir mal schauen, welche Schäden die Ferien hinterlassen haben.“ Während meine Fähigkeiten, Verben in den einzelnen Formen zu kennen sowie Kanji zu lesen noch halbwegs brauchbar waren, versagten meine Fähigkeiten, Kanji zu SCHREIBEN vollends. *rot anlauf* Gut zu wissen, dass man die übrigen freien Tage doch noch sinnvoll füllen kann. Damit nicht genug: Wir haben zwei neue Kursmitglieder: In einem Fall eine Japanrückkehrerin, die uns alsbald wahrscheinlich völlig an die Wand reden wird, zum anderen der Freund einer Kursteilnehmerin, der das Wissen der vergangenen Kurse quasi trocken zu Hause gepaukt hat und ordentlich mithalten konnte. Hut ab, mein Lieber und Asche auf unser aller Haupt, die sich mit der Aufgabe „Erzählen Sie mal, was Sie so alles in den Ferien gemacht haben“ einen abgebrochen haben. Damit es nicht ganz so frustig wurde, folgte dann schnell der kulturelle Part…den aber auch keiner kapiert hat. Es ging um TanKas…nicht mit G….was wohl eine Literaturform darstellt, die in Japan jedes Kleinkind kennt, nur wir Westeuropäer nicht mal ansatzweise verstehen, was der ganze Zinnober überhaupt soll. Aber: Mann kann ein superdolles Kartenspiel draus machen, dass dann konsequenterweise auch keiner verstanden hat, aber irre viel Spaß macht. Im ersten Durchgang wurde ich Zweiter, im zweiten dann irgendwie vorletzter. Warum? Keiiiiiiine Ahnung:-)

Eine Antwort zu “Nicht Wissen macht Spaß!”

  1. Peter sagt:

    Das ist doch ganz einfach: es hatte immer jemand einen Größeren als Du! Also Kartenstapel meine ich natürlich.