Googles Straßen-Strich

Deutschland hat nun also mitbekommen, dass Google die Straßen ablichtet. Und sofort empört sich etwa Bundesaufregungsministerin Ilse Aigner, hier würde „millionenfach“ gegen den Datenschutz, das Recht am eigenen Bild und überhaupt gegen alles verstoßen. Ilse …wer? Aigner…war das nicht mal irgendwas mit Skifahren? Wer war das doch gleich? Nun, offenbar nicht mal Google Streetview will sie ablichten. Vielleicht ist sie deshalb sauer. Egal. Man werde vorgeführt, lächerlich gemacht, weil man zufällig in dem Moment auf die Straße gestrullert hat, als einem das böse Streetview-Mobil begegnet ist. Oder mit einem Eichhörnchen geknattert hat. Oder gerade dann eine Vergnügungstour in seiner Waschmaschine gemacht hat (Danke an Pottwalblog für den Hinweis, was Leute so alles machen). Die Nation ist empört und gespalten und keiner kann verstehen, warum man denn überhaupt Straßen ablichten muss. Allein die Anwendung, diese Bilder mit einem Navigationssystem zu verknüpfen, würde doch schon erahnen lassen, dass MIR das in Zukunft viele Nervenzusammenbrüche ersparen würde, gibt es doch Leute, bei denen ich von Zeit zu Zeit mitfahren muss und die, sobald das Navi rät, bitte in rund 10.000 Kilometern die nächste Abfahrt rauszufahren, sofort panisch das Steuer nach rechts reissen, um schnell noch eine Abfahrt zu erwischen…wohin auch immer diese führen mag. Das Navi hats doch gesagt. Ein Bild könnte helfen. Aber gut…ich befürchte, DANN kommt das Argument, dass man sicherlich das Hochhaus inzwischen abgerissen habe und da nun ein Containerterminal hingebaut habe. Wer nun immer noch nicht weiß, was Streetview eigentlich ist, für den hat Google einen lehrreichen Film im Angebot. Und der zeigt: Auch bei Google arbeiten offenbar auch nur Holzköpfe, die was an der Linse haben. Oder wie soll man DAS deuten?

Eine Antwort zu “Googles Straßen-Strich”

  1. Hi, toller Beitrag, der RSS Link funktioniert leider net, ansonsten super Seite!