Archiv für November 2010

Ich hör nix, ich ess grad Chips!

Donnerstag, 25. November 2010

Sensation! Diverse Medien haben schon drüber berichtet…Sunchips hat seinen Knabberkrams in einer Tüte auf den Markt gebracht, die 100% biologisch abbaubar ist – und dummerweise aber so laut raschelt, dass man nichts mehr versteht. Wer sich davon mal einen Eindruck verschaffen will:

Jetzt wünscht man sich, dass man das Material doch noch für etwas anderes einsetzen kann! Für Taschentücher wäre es doch DER Hit, weil man dann das Gerotze und Trompeten nicht mehr hören würde. Auch auf der Toilette dürfte man seinen Spaß damit haben…oder andere haben ihn stattdessen. Wer sich über Fluglärm beschwert: Hier ist er! Der neue Sunchips-Airbus A390. Der raschelt beim Flug so laut, dass die Triebwerke effektiv überdeckt werden! Naja, wenigstens kam bisher keiner auf die Idee, Zeitungen daraus zu machen….oder Kopfkissenbezüge.

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Freitag, 12. November 2010

Verdächtige Ruhe bei Elchplausch. Nein, ich plane keinen großen Re-Rollout. Ich verharre in Schockstarre. Als Beobachter der Online-Medien stelle ich derzeit fest, dass es offenbar nur noch auf die Produktion billigen -zigfach verwursteten Contents ankommt. Kleine Ko(s)t(z)probe gefällig? Spiegel Online dokumentiert heute die lustigsten Ortsnamen. In der Rubrik „Auto“ unter „Fahrkultur“. Letztlich geht aber einfach nur darum, mal wieder einen billigen Lacher zu erzielen mit Namen wie Wixhausen, Blödesheim oder Fuckingen. Der Leser haut sich vor Lachen auf die Schenkel oder verweist auf Bild Online, die mit penetranter Regelmässigkeit diese Aufzählung bringen, wobei es sich bei Blöd Online ja immer um die „irrsten“, „verrücktesten“ oder sonstwie als abgedreht bezeichneten Orte handelt. Nach dem Motto: Hauptsache, es ist abgedreht und irgendwie ungewöhnlich. Die Mechanik nutzt sich offenbar noch lange nicht ab. Die Inhalte schon, denn offenbar arbeiten bei Bild, Focus oder Spiegel Online immer dieselben freiberuflichen Textknechte, die einfach so „irre schlecht“ bezahlt werden, dass sie ihren Krams einfach im unterschiedlich, wiel heissen zielgruppengerechten, aufbereiteten Gewand aufbereiten müssen, um über die Runden zu kommen. Journalistische Vielfalt? Wohl kaum. Einfach nur derselbe Müll in neuen gelben Säcken.