Archiv für Juni 2010

Futtern in Dublin

Freitag, 25. Juni 2010

Irgendwie muß man auch im Urlaub über die Runden kommen. Und was hilft da mehr als der sofortige Kauf von….*räusper*

Was man sich unbedingt mal gönnen sollte und was ich mir unbedingt schon immer mal gönnen wollte, ist der klassische Afternoon Tea, den es auch im wunderbaren Royal Marine Hotel in Dun Laoghaire gab. Scones und Sandwiches bis(s) zum Abwinken und Süßkram zum Dahinschmelzen. Und so schaut das dann aus:

In Dublin gibts was auf…IN die Ohren

Donnerstag, 24. Juni 2010

So, der kleine Elch ist aus dem Urlaub aus Dublin zurück. Und was war das Erste, was sofort gekauft wurde? Quasi als Urlaubssouvenir? Ein T-Shirt mit einem Schaf drauf? Eine Flasche Guiness? Ein Keltenkreuz? Nein….alles falsch. Eine Packung Wattestäbchen. Beim Store von Muji…. *räusper*

Fußball is was für Aliens

Donnerstag, 10. Juni 2010

Ehrlich gesagt: Mir geht das mit der Fußball-WM sonstwo vorbei. Ist halt nicht mein Sport. Aber offenbar hat es einige Sportbegeisterte sogar in die tiefsten Winkel des Weltalls, in a Galaxy far far away verschlagen. Gut, also nach Mos Eisley werde ich  in den nächsten Wochen besser auch nicht reisen. Public Viewing brauch ich nicht. Immerhin haben die Stormtroopers keine Fan-Fahnen am Speeder Bike.

Pädagogisch wertvolle Angeber

Montag, 07. Juni 2010

Ich höre total gerne Hörspielcassetten. Fünf Freunde…oder die Drei Fragezeichen. Was aber macht man, wenn man meint, alle Folgen schon in- und auswändig zu kennen? Man blättert in seiner Cassettenschublade und fördert Schätze der Kindheit zu Tage, bei denen man sich fragt, warum man diese so lange unbeachtet in der Schublade gammeln ließ.  Enid Blyton steht drauf und dass die Hörspiele nicht von The Force „Europa“, sondern von „Kiosk Hörspielcassetten“ stammen, sollte doch nicht stören, oder? Eines dieser jüngst wieder zu Tage geförderten akkustischen Meisterwerke ist „Diese Angeber“. Noch nie gehört? Hier eine kurze Inhaltsangabe:  Ein Teenieboy (oder Pre-Teen; gesprochen von der deutschen Synchronstimme von Tom Byron) und seine dämlichen muffesausigen Schwestern (vielleicht wars auch nur eine. Das tut der Sache keinen Abbruch) erforschen das düstere leerstehende Haus in der Nachbarschaft und werden von zwei bösen bösen bööööööööösen Teens (oder Preteens) entdeckt, die sie ganz fürchterlich erschrecken. Also haut man lieber ab. In der Schule dann der Schock: Die beiden sind die neuen Mitschüler. Und zu Hause der noch größere Schock: Die beiden böööösen Teenies sind die Kinder von Papas bestem Schulfreund, der – wir ahnen es bereits – in das leerstehende Nachbarhaus einziehen wird. Während sich Papa vor Freude nassmacht, rennt seine Alte vor ein Auto. Dumm gelaufen – im wahrsten Sinne des Wortes. Papa fällt dazu nix ein, außer ihr im Krankenhaus erstmal so richtig die Leviten zu lesen: „Was machst Duuuuuuuuuuu denn für Sachen…*zeigefingerwedel* Gehst einfach über die Straße ohne Dich mal umzusehen?“ Worauf sie irgendwas faselt von „sie hätte den Wagen garnicht gesehen“. Ja. Offensichtlich. Wahrscheinlich hat sie bei DEM altklugen Ehemann eher nach dem Milchmann oder dem Postboten geschaut…oder einfach einen Hydranten angehimmelt. Aber lassen wir diese kleinliche Kritik an deutscher Verkehrserziehung, denn  nun kommt die Wendung im kindlichen Krach: Die Teenies, inzwischen Nachbarn, beschnuppern sich und man stellt fest, dass die beiden bösen Teenies gar nicht so böse sind, sondern gerne Anschluß nach dem Umzug in die große böse Stadt finden würden und ob man sich nicht doch anfreunden könnte.  Was praktisch ist, denn der Unfall der tappsigen Mutter wirf die Familie in Chaos, da der Papa zu dumm zum Kochen ist.  Die Kinder müssten nun garantiert verhungern, die Katze braten, den Kanarienvogel als Brathendel verkleiden oder gar mit einem Euro ausgestattet zum Fast-Food-Restaurant gehen. Die Folgen wären klar: Fast Food. Verrohung der Sitten. Einbruch. Raub. Raubmord. Zerfall der Familie. Der Gesellschaft. Der Welt. Aber nein! Was geschieht? Wir ahnen es bereits! Da man sich nun so dolle angefreundet hat, geht man jetzt zusammen ins Bett. Die Kids werden einfach nach nebenan ausquartiert! Während Papa zu Hause den Heldentod stirbt? Nein, denn dank Tütensuppe überlebt auch er. Und als die Mutter wieder zurückkommt, findet sie mal nicht das befürchtete Chaos vor, sondern zwei Häuser, in denen soviel Wärme und Liebe und Mitgefühl und Fürsorge herrscht, dass man froh ist, dass die 45 Minuten Hörspiel endlich rum sind und man am liebesten selber vor ein Auto laufen möchte.

Eurovision Count Contest

Freitag, 04. Juni 2010

So, nun ist also Deutschland, O-Ton Stefan Raaaaaab, „Europameister im Singen“. Schön. Mich hats gefreut und die Show war auch gut. Und weil nun irgendwie halb Boulevard-Deutschland auf der Suche nach Kuriosem und Sensationellen ist, machte ich mir gestern beim Sport auch so meine Gedanken. Wir schreiben das Jahr 2010. Also quasi 20 und 10. 10 ist die Hälfte von 20. Und Lena ist seit 28 Jahren die erste Deutsche, die da gewinnt. 2 und 8 ergibt auch 10. Und demzufolge gewann die Friedenspeife Nicole 1982 den Grand Prix now knows as Eurovision Song Contest.  Und wenn man nun die 1 und die 9 addiert, ergibt das genauso 10 wie die Addition von 8 und 2. Und diese beiden zusammengenommen ergibt dann wiederum 20. Und damit schließt sich der Kreis. Wahnsinn. Ich rufe gleich mal Dawn Brown an. Vielleicht macht der einen neuen Verschwörungs-Roman draus. „Eurovisioni“….von Dan Brown. Oder auch „Der Grand Prix-Code“. Oder aber sogar Dan Brown würde mich fragen, ob ich beim Sport schon völlig im Delirium gewesen bin. Und manchmal frage sogar ich mich, auf was für Ideen ich manchmal komme.