Archiv für April 2010

Werbung…punktgenau

Donnerstag, 29. April 2010

Kaum war der Vulkan auf Island noch nicht so ganz so wirklich ausgebrochen, erreichte mich von Iceland Air eine Werbemail, dass genau JETZT der beste Zeitpunkt sei, die Naturwunder Islands zu bestaunen und endlich den Hintern in den Flieger zu schwingen, um bald auf Island für unbestimmte Zeit festzusitzen den wohlverdienten Kurzurlaub anzugehen. Auch Griechenland bietet abseits billiger Panikmache a la Bildzeitung nun zahlreiche Möglichkeiten, noch einen schnellen Euro zu verdienen. So macht es wieder mal Spiegel Online vor, wie sowas aussehen kann. Dazu gibt es redaktionell gleich noch einen tollen Veranstaltungstipp mitgeliefert: Die feierliche „Wir wollen Euro“-Parade (@Martin: danke für die Mithilfe).

griechenland

Sitzt nicht, wackelt nicht und hat auch keine Luft. Aber es passt.

Dienstag, 27. April 2010

Na, wieder drüber aufgeregt, dass der Bus oder Zug heute so voll war? Wieder keinen Sitzplatz erwischt? NA UND???!!!  Es geht auch noch einen Ticken effizienter, wie man eine S-Bahn besetzen kann. Schauen wir mal nach Japan, wo es qualifiziertes Personal gibt, das bei der optimalen Auslastung der S-Bahn behilflich ist.

Technik, die einem einfach nur auf den Nerv geht…Part 1: DVD

Montag, 26. April 2010

Wir leben in einer Zeit, in der Dinge immer komplexer werden. Ist halt so. Wir profitieren vom Fortschritt. Sagt man. Scheint auch manchmal so zu sein. Da ist es doch schön, dass wir Menschen dumm genug sind, um uns bei Dingen, die uns das Leben leichter und schöner machen sollen, dann wieder selbst ein Bein stellen. Mein heutiger Aufreger: DVDs/Blu Rays bzw. deren Menüs. Bin ich eigentlich der Einzige, dem es tierisch auf den Sender geht, dass man sich durch tonnenweise Material wühlen muss, ehe man endlich das zu sehen bekommt, für das man bezahlt hat? Das geht schon bei der Gestaltung des Covers los. „Hey welchen Film haste Dir denn gekauft?“ „FSK, Teil 12″. „Ich habe zu Hause den sechsten Teil, der war mir aber zu kindisch.“  So oder so ähnlich kommt es bald, wenn man dann den Titel des Filmes und das Cover gleich ganz wegläßt und stattdessen einfach nur noch diese depperte übergroße FSK-Freigabe draufpinnt. Ja, ich weiß: Der Gesetzgeber will es so. Schlimm genug. Liebe FSK, lieber Gesetzgeber: Das könnt Ihr Euch schenken. Für wie dumm oder blind haltet ihr eigentlich die Menschen? Ein Hinweis auf der Rückseite tut es auch. Und wenn ihr wirklich blinden Mitmenschen einen Gefallen tuen wollt, dann nehmt eine Ecke des Covers und schreibt den Titel in Blindenschrift drauf – DAS wäre wirklich eine gute Idee. An dieser Stelle ein DANKE an alle DVD-Produzenten, die ein Wendecover ohne FSK-Kennzeichnung der DVD beilegen.

Egal….kaum hat man den Schock überwunden, ein teures Steelbook gekauft zu haben, auf dem letztlich ohnehin nur das metallisch schillernde FSK-Freigabebildchen in Panorama-Aufnahme prangt, wird man nun mit dem nächsten Spielverderber konfrontiert: Dem Menü. Oder dem Weg dorthin. Aktuelles Beispiel: Seit ein paar Wochen arbeite ich mich durch Star Trek-Enterprise und ein Großteil des Tages geht dabei drauf, um mich überhaupt wie Rambo im Dschungel zum Ziel vorzukämpfen: Der eigentlichen Folge. Und das ist ein mühevolles Unterfangen. Erst kommt das Paramount-Logo, gefolgt vom Hinweis, dass die Meinungen die Meinungen der Meinungsäußerden widerspiegeln und nicht die Meinungen der Meinungsäußernden bei Paramount, weil diese ihre Meinung garnicht geäußert haben. Es folgt die Sprachwahl. Wie schön, gibt einem das doch das Gefühl, fast am Ziel zu sein. F**ck you, user! Denn dann gibt es erstmal ein toll animiertes Raumschiff zu sehen, das durchs Bild fliegt und gescannt wird. Als ob mein DVD-Player ein Raumschiff scannen könnte. Und ob dies nun ein Klingonschiff, ein Xindi-Schiff oder mein iPod ist, ist mir an der Stelle herzlich egal. Nach endloser Herumfliegerei erscheint dann endlich endlich eine Auflistung der Episoden. Wehe dem, der an dieser Stelle merkt, die falsche Disc eingelegt zu haben….der kann sich das Gescanne mit dem meinungsäußernden Logo-Raumschiff nämlich gleich nochmal ansehen, wenn die nächste Disc kommt. Gehen wir also davon aus, dass wir nun tatsächlich die Episode 1 sehen wollen…oder müssen, weil wir keine Zeit haben, uns nochmal den ganzen Intro-Brimmborium anzusehen. Die Aktivierung von Folge 1 bringt dann aber nicht die Episode, sondern das Raumschiff in Bewegung. Das fliegt dann weiter – zum nächsten Menü-Unterpunkt, der dann mit kryptischen Bezeichnungen wie „Eingabe“ oder „Kommunikation“ oder so ähnlich gelabelt ist. Gut, „Missionsstart“ ist dann wohl der Punkt, der die Folge endlich startet. Nach gefühlten 15 Minuten. Liebe Paramount: Das alles soll wohl witzig sein – und uns alle so richtig in Stimmung bringen. Ist es aber nicht. Es nervt. Erwartet jetzt nicht, dass ich nun auch noch dankbar bin, dass ich mich am Anfang nicht auch noch durch hundert Kinotrailer durcharbeiten muß, bei denen mir angezeigt wird, dass die Funktion „Vorwärtsspulen“ „auf diesere Disc gesperrt wurde“. Das Phänomen, kleine Spielbergs in den Verleifirmen sitzen zu haben, die ihre kreative Ader ungebremst im Menü austoben dürfen, ist auch nicht auf Paramount begrenzt. Wer zum Beispiel einen Harry Potter-Film anschauen will, der wünscht sich sehr bald Harry Potters Zauberstab, um endlich all die zeitraubenden nervigen Menüs Lord Voldemort an den Hals zu hexen, die man erleiden muss, ehe es endlich auf die Zauberschule geht. Das sind dann so Momemte, wo ich meinen VHS-Recorder liebe…

How to be böööööööööse

Freitag, 23. April 2010

Hab ich schonmal gesagt „Ich LIEBE Nigahiga“? Bestimmt. Mehrmals. Der ist einfach zu gut und trifft meinen Humor mit voller Wucht. So auch hier…wenn er eine Situation aufgreift, die man vom Schulhof kennt. Man ist das Opfer *mitleid*, alle hacken auf einem rum *och* und man will endlich mal so richtig böööööse sein. Dazu gibt es nun die Anleitung „How to be an gangster“.

Da das Einbetten hier nicht funktioniert, muss dazu dieses Mal nur dieser Link angeklickt werden:
NIGAHIGA.

Predators…Fortsetzung, Remake – Hauptsache viele

Mittwoch, 21. April 2010

Damals…in den 80ern, als man noch klar zwischen Gut und Böse unterscheiden konnte (und ich ein paar Jahre jünger war), war ich hin und weg von den Filmen von Arnold Schwarzenegger.  Da konnte ich mich sogar für Machwerke wie „Das Phantom-Kommando“ begeistern. Aber da waren auch Klassiker dabei wie Terminator oder Total Recall. Letztgennannter hat es sogar bis in meine Dissertation geschafft. Aber auch mit dem Film „Predator“ habe ich mich im Rahmen eines Seminars über Dschungel-Exotik näher beschäftigen dürfen. Da habe ich zu Hause oder im Wald Szenen nachgespielt, um mich besser in die Charaktere hineinversetzen zu können. Nach diversen Nachfolgern und Cross-Overs mit den Aliens beglückt man uns bald mit  „Predators“. Das englische Plural „S“ deutet bereits an, dass nun endlich jeder, der auf die latainische Aussprache predator, predatoris, maskulin = „das Raubtier, das Beutetier“ Wert legt, keine Chance mehr hat, sondern das Ganze dann gefälligst anglophil angehaucht „Präddetörs“ aussprechen soll. Zum Brechen. Aber gut…mit intellektuellem Gehabe braucht man nun wirklich nicht zu kommen. Es ist das klassische „Zehn kleine Negerlein“-Prinzip. Mehr denn je. Eine Gruppe von Eiltesoldaten, ein paar Zivilisten, ein paar mit Muffensausen und ein paar Helden. Dazu viel Gerenne und Gehüpfe, viele Predatoren, sorry, Prädöters, Pridaytörs, Preddatörs….ach egal…Hauptsache viele. Und Krach und Bumm und Peng. Und wenn ich mich in die Figuren einfinden will…nun ja…dann kann ich bis Sonntag warten. Da geh ich Joggen….

Wissenschaftlich bestätigt: Alles Schweinskram

Montag, 19. April 2010

Der Elch und sein Herrchen sind endlich endlich endlich wieder zurück aus Berlin und den dort durchgeführten Gruppendiskussionen. Nein, das ist nichts Unanständiges, sondern ein gängiges Mittel in der Marktforschung. Viel Arbeit war nötig, um neueste Ansätze zum Thema „wie sich die User vernetzen“ herauszufinden. Langwierige Tiefeninterviews haben nun bestätigt, was World-Of-Warcraft-User seit Jahren wissen…..

Strip für Männer

Dienstag, 13. April 2010

Neulich beim kleinen Elch zu Hause. Ui, so ein großes Paket! Was da wohl drin sein mag?

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Schauen wir doch mal rein! Uuuuuuh….Aaaaaaah…*geifer*sabber*

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Ich erspare den geneigten Lesern nun weitere Kommentare zur Art, wie man gaaaaaanz langsaaaaaaaam immer weiter etwas entblättert. Naja, quasi ein Striptease der besonderen Art:-)

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 Kommen wir zum Produktversprechen. „You don’t have to change to fit the product – the product fits you.“ Nehmen wir die Gebrauchsanweisung.

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Schauen wir rein. Seite 1: Danke für den Kauf. Seite 2: Das ist in der Packung drin. Seite 3: So wird der iMac angeschlossen. Seite 4: So schalten Sie ihn ein. Seite 5…..Seite 5….? Hab ich schon nicht mehr gelesen. Denn fünf Minuten später kann ich sagen: It’s alive. Alles funktioniert. Bestens.

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Ein Hauch von Sakura

Dienstag, 13. April 2010

Die letyyten Tage waren, wie erwaehnt, sehr stressig. Da macht es doch wenigstens ein bisserl Laune, wenn man sich bei dem Blick aus dem Bürofenster wenigstens ein ganz klein wenig fühlt, als wäre man zur Kirschblüte in Japen…

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Stressful weeks for any elks

Donnerstag, 08. April 2010

Der Elch ist grade schwer im Stress. Ein Live-Experiment, ob man einen Arbeitstag mit 14 Stunden durchhalten kann und zuvor nicht schläft, sondern diesen ohne Schlaf an den Vorgängertag anschließen lassen kann, endete erfolgreich. Wobei man da nicht von Erfolg, sondern eher von erfolgter Notwendigkeit sprechen muss. Und dann kommt noch dazu, dass der Elch grade sehr beschäftigt ist mit dem neuen…(Fortsetzung folgt) :-)

„Eigentlich müßts gehn….“

Donnerstag, 01. April 2010

Ich liebe diesen Satz, der vornehmlich von unserer IT kommt. Aber heute früh kam dann noch so ein Burner aus der Reihe. Ich war noch schnell bei meiner Hausbank was erledigen, als vor mir die Dame das Kerlchen am Schalter fragte, wo das denn mit irgendwas irgendwie ginge. Irgendwas mit dem Geldautomaten/Bankomaten. Anyway. Die Antwort „Ich hab das selber noch nie gemacht und weiß auch nicht, wie’s geht…aber es geht bestimmt.“ Na, DAS ist doch  mal putzig. Auch wenns nicht wirklich weiterhilft.