Archiv für August 2009

Japanese Toilet Training, part 2

Dienstag, 18. August 2009

Manchmal braucht man f√ľr jeden Sch*** ein Video… ūüôā

Japan-Mini-Layout…die Japan-Pizza

Dienstag, 18. August 2009

Seit einigen Wochen werkele ich an meinem Japan-Mini-Layout herum. Japan-Mini-Was? Also von vorne: Naja, was macht man mit einem Haufen Resteholz, mit ein paar Schienen und einigen Modellbahn-Frustk√§ufen in Spur N aus dem Bereich „Wozu um alles in der Welt brauchst Du das denn nun¬†schon wieder?“ – „√Ėhm…mal sehen….“

Irgendwann landete ich mal auf einer Homepage, die sogenannte Pizza-Layouts zum Thema hat. Das sind Modellbahnanlagen, die so gro√ü (klein) sind, dass sie auf ne Pizzaschachtel passen k√∂nnen. Und schon wurde aus diesem „√Ėhm…mal sehen….“ die Idee, auch sowas zu machen. Nur konnte ich mich nicht entscheiden…Japan finde ich einfach genial, aber das Cable-Car, das in einem Anfall von *haben will!!!!* mal in einem meiner virtuellen Einkaufsk√∂rbe landete, war auch nicht zu verachten. Also beides? Ja. Doch. Das geht. Irgendwie. Als Wende-Layout. Die eine Seite wird Japan gewidmet, die R√ľckseite¬†der Stadt des Flower-Power: San Francisco.¬† Dadd mache mer abba sp√§√§√§ter. ūüôā Hier also erstmal zwei Pics, die irgendwann in der Rohbauphase entstanden.

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Ein kleines St√ľck Japan in Spur N

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Achja: Ja, ich weiß, dass Modellbahn womöglich das langweiligste Hobby der Welt ist. So what?! Mich entspannts:-)

Das merkw√ľrdige Duschverhalten geschlechtsreifer Gro√üst√§dter, Teil 1

Montag, 17. August 2009

Im Leben gibt es Situationen, da sollte man am besten einfach die Schnauze halten.¬†¬†Und loslachen¬† geht dann auch schonmal garnicht. Die Dusche in dem von mir regelm√§√üig besuchten Fitness-Studio ist so ein Ort. Eigentlich will man da nur ein wenig planschen, waschen, duschen und sich der Tatsache erfreuen, dass man ein oftmals mehrst√ľndiges Training halbwegs heil √ľberstanden hat. Aber wenn man, wie ich *angeb*, oft genug pro Woche dort ist, dann f√§llt einem das schon auf, dass es Verhaltensmuster gibt, die es einem schwer machen, nicht sofort lauthals loszugackern. Einige dieser Verhaltensweisen der Spezies homo masculinaris will ich hier mal in unregelm√§√üigen Abst√§nden n√§her beleuchten. Beginnen m√∂chte ich mit einer Type, die mich √ľberhaupt auf den Gedanken gebacht hat, dass manche Menschen anders sind: Dem Bongo-Boxer.

Der Bongo-Boxer ist eine zun√§chst recht unauff√§llige Dusch-Spezies. W√§hrend weite Teile des K√∂rpers effektiv und zielgerichtet gereinigt werden, scheint¬†diese Art im Falle der Reinigung des Gem√§chts diesem¬†eine Art Hassliebe entgegenzubringen. Anders ist es mir nicht zu erkl√§ren, dass die Handbewegung, die der Reiningung dient, eher an einen Rocky-Film erinnern, in dem der Titelheld beim Training die ber√ľhmte Kunstlederblase, die sogenannte Birne, rythmisch antickert. Exakt so verh√§lt es sich hier, wohl in der Hoffnung, das (hoffentlich) h√§ngende Objekt m√∂glichst von allen Seiten mit breit gef√§cherten Fingern gleichm√§ssig weichzuklopfen, um so etwaige Verschmutzungen quasi hinauszupr√ľgeln. Es fehlt zu diesem rythmischen Geh√§mmere eigentlich nur noch ein tranceartiges Singen von „Heia Ho Heia Ho Heia Ho Heia Ho“. Dass ich hierbei noch keine Schmerzensschreie h√∂ren k√∂nnte, weil mal der eine oder andere Wedler dann doch ein wenig zu tief ging, mag da nun wirklich reiner Zufall sein. Ob es aber zu Sp√§tsch√§den, etwa in Form fauler Eier, weicher Birnen oder Schlappnudeln kommt, bleibt hier noch abzuwarten und sollte unbedingt wissenschaftlich weiter beobachtet werden.

Der Conny ihr Pony und ich in Weiterstadt

Sonntag, 16. August 2009

Heute stand wieder einmal der allj√§hrliche H√∂flichkeitsbesuch beim Filmfest in Weiterstadt an. Warum? Weil ich als Orga-Mitglied der R√ľsselsheimer Filmtage den Kontakt zu den anderen Festivals halte. F√ľr mich eine sch√∂ne Gelegenheit, die Fahrt dorthin mit einem kleinen Motorradausflug zu verbinden, um dann vor Ort im klimatisierten Zelt nochmal den Gewinner 2009 aus R√ľsselsheim zu sehen: Den gro√üartigen Kurzfilm „Der Conny ihr Pony“.

Und hier ist er! F√ľr alle, die ich noch nicht damit genervt habe (gibts das?) und f√ľr alle, die ihn nochmal sehen wollen! *Tusch*trommelwirbel*katsching*

H√ľ! H√ľ! H√ľ, Pony, h√ľ!

Chijyo no hoshi

Samstag, 15. August 2009

Der Song war wohl in Japan der Titelsong einer TV-Sendung.

Ich finde: Großartiger Song, großartige Stimme und ein geniales Video.

Was ich so mache

Freitag, 14. August 2009

Hier zeigt sich, wie schön Blogs sind, kann ich doch endlich den ganzen alten Bettel, der seit Jahren in meinen Archiven schlummert, unters Volk bringen. Nun, hier ist eine dieser Stories.

Immer wieder bekomme ich die Frage zu h√∂ren. „Was macht Ihr den ganzen Tag auf der Arbeit?“
Nun, hierzu einige erl√§uternde Worte: Wir planen, wir reden, wir telefonieren und – wir meeten. Das ist dann das neudeutsche Wort f√ľr „Besprechung“. Und zu besprechen gibt es immer eine ganze Menge. Auch wenn das Gesprochene schnell verpufft und jeder dies nur als Mittel nutzt, den Tag rumzukriegen und bei der Gelegenheit vielleicht einen kostenlosen Orangensaft abzubekommen, die hin und wieder auf dem Tisch stehen. Das ist hier so. Das ist in anderen L√§ndern, in denen wir B√ľros haben, nicht anders.

Also haben sich unsere Kollegen aus dem Bereich Out Of Home (die machen alles im Werbeplakatbereich) aus Spanien heute per Mail zu einem Meeting verabredet. Dumm war nur, da√ü der Organisator die falsche Adresse eingetippt hat und so die Einladung nicht an alle Kollegen seiner Abteilung, sondern an alle Kollegen weltweit verschickte. Dumm auch, da√ü fast alle spanischen Kollegen mit „reply to all“ best√§tigten, da√ü sie kommen k√∂nnen oder wollen, wohl in der Hoffnung, einen Orangensaft abzubekommen.

Einigen Kollegen weltweit fiel das auf und sie alle baten darum, aus dem Verteiler genommen zu werden.

Ein EDV-Kollege schaltet sich ein und erkl√§rt, was passiert, wenn man „reply to all“ dr√ľckt. Und versendet dies an alle weltweit.

Es folgen mehrere spanische Mails mit Inhalten wie Jest pomylka … oder Creo que te has equivocado de persona. Darauf schreibt Kollegin Ilaria die verzweifelte Mail: please don’t reply to all but only to the sender. Mehrere Kollegen weltweit best√§tigen, da√ü sie das auch so sehen.

Kollege Roberto findet das lustig und meint (an alle weltweit): We have received this mail from you. Should be a „finger mistake“ trying to send this email to other person?

Darauf √§u√üert sich ein Kollege, es w√§re besser, den Sasser-Virus von neulich nochmal zu verschicken, als dauernd diesen M√ľll zu bekommen. Bei der Gelegenheit gr√ľ√üt er alle Kollegen in Europa und weltweit.

Kollege Matt aus London fleht verzweifelt: Stop, please stop (und schickt dies, wir ahnen es bereits, an alle weltweit).

Erste Kollegen aus Singapore verlieren die Nerven und m√∂chten ihre Ruhe haben. Sie bitten darum, aus dem Verteiler genommen zu werden. Weitere Kollegen unterst√ľtzen dieses Ansinnen, indem sie ihren Unmut kundtun und ihn allen weltweit mitteilen.

Kollegin Alice Ng (die heißt wirklich so) ist auch recht mitteilsam:
Greetings to all from Hong Kong as well – but please stop sending this to us from now on.

Das Ansinnen verpufft, aber die Gr√ľ√üe werden europaweit begeistert aufgenommen, wie ich aus den zahlreichen Antworten schlie√üen konnte.

Eine Kollegin aus Spanien √§u√üert sich enthusiastisch: Hi there!!! Is nice to hear you all, by the way in Spain now is starting the „Feria de Abril“, a lot of party, drink, „sevillanas“ and nice weather, also you can have a lot of paella!!! Ah, and the Forum in Barcelona starting also this week, www.barcelona2004.org, nice meeting point, tell us if you are going to come, you’ll be very welcome. So , enjoy the e-mail, a media without frontiers!!!! Bye bye american pie!!!! Besos desde Barcelona to all!!
Thanks Todd for this wednesday beggining!! we are having so much fun!!!!

Eine Kollegin in D√ľsseldorf beschlie√üt spontan, Urlaub in Barcelona zu buchen. Die Welt jubelt.

Das bringt die Kollegen aus √Ėsterreich auf den Plan, zu zeigen, da√ü sie auch schon wach sind und teilen der Welt mit: Hi to all of you out there, we are having so much fun with this global email conversation. We just thought we should take part. So have a nice day and all the best greetings from Austria!!!

Ein Kollege aus England hat auch seinen Spaß: we are having enormous fun too, and looking forward to a better UK performance in Eurovision this year!
Spain….. 10 points!

Kollegin Nina wollte dann aber nochmals auf den Veranstaltungstipp eingehen und schreibt an alle weltweit: Hi there! Sounds great in Barcelona!!!! Listen, if I get a couple of days off and a cheap flight to Barcelona, can I stay over in your place? :-))) Always look at the bright side of life…. Wish you all a great day!

Die Asiaten erweisen sich wieder einmal als Spielverderber und teilen Europa und der Welt mit: Singapore hopes you all have a good day and we are pleased to hear that you are all so happy – but please remove us from your email conversation.

Aufgrund des, wie wir zwischenzeitlich wissen, fantastischen Wetters in Spanien, sprechen sich einige begeisterte Kollegen daf√ľr aus, den n√§chsten Workshop doch in Barcelona abzuhalten.

Jetzt beschweren sich einige Kollegen, daß die Spanier zum Teil Dinge in Spanisch schreiben bzw. im Anhang haben.

Kollegen Jon läßt ein Übersetzungsprogramm Spanisch in Englisch
dr√ľberlaufen und stellt es allen weltweit zur Verf√ľgung. Die einzelnen Worte ergaben Sinn, die S√§tze als solche nicht.

Der Vorschlag, in Spanien ein Firmentreffen abzuhalten, wird von einigen Kollegen nur unter der Bedingung akzeptiert, daß Jon die Übersetzungen organisiert.

Nun mehren sich die Hilferufe, doch endlich still zu sein und diese Diskussion zu beenden. Unz√§hlige Kollegen sehen das auch so und sprechen sich daf√ľr aus, nicht mehr „reply to all“ zu dr√ľcken. Sie schicken diesen Geistesblitz an alle – weltweit.

Ein Kollege macht darauf aufmerksam, da√ü der CEO, fast alle Gesch√§ftsf√ľhrer und andere wichtige Leute gerade in Washington ein Meeting (wohl weil der O-Saft da besser sein soll) haben. Fast alle dort lassen sich ihre Mails auf ihre Smartphomes weiterleiten.

Es erfolgt begeisterter Jubel √ľber diese technische Innovation und der Wunsch, da√ü jetzt endlich Ruhe sein soll.

Ein Kollege der EDV aus Bad Sonstwo erkl√§rt, was passiert, wenn man auf „reply to all“ dr√ľckt. Auch er versendet dies weltweit, damits auch jeder wei√ü.

Die Franzosen machen dem Spuk ein Ende – mit einer Mail an alle weltweit: If anybody is responding to the mail, please DO NOT REPLY TO ALL because we are now receiving over 100 of these mails.

DAS machen wir den ganzen Tag. Noch Fragen??
Aber: Bitte nich an alle antworten!

Japanese Toilet Training

Freitag, 14. August 2009

Das hier finde ich zur Zeit einfach nur genial! Aber eigentlich dient das Video an dieser Stelle eher zum Testen, ob Elchplausch.De voll funktionsf√§hig ist. Aber irgendwie finde ich die Vorstellung be√§ngstigend, wenn meine Eltern fr√ľher Shi-Pa-Pa singend um die Ecke gebogen w√§ren…

Danke an dieser Stelle an www.Pottwalblog.ch

Halt den Rand?!

Freitag, 14. August 2009

Ich fahre gerne Mountainbike. Obwohl…eigentlich fahre ich nicht…ich heize. Und krieg Depressionen, wenn ich nicht die Idealzeit schaffe. Vielleicht sollte ich mal ein neues Bike kaufen? Der Hersteller EDGE bietet offenbar einige interessante Modelle an. Hier die deutsche √úbersetzung einer Produktbeschreibung, die den Markennamen passenderweise gleich mit √ľbersetzt (gesehen irgendwo auf bike.com):
„Die gleiche Rahmenneukonstruktion wie der Slayer, der Rand benutzt die industry?s besten Namensmarke Bestandteile f√ľr ein Fahrrad die that?s, die spezifisch f√ľr den hard_charging Mitfahrer gebildet werden, der, um
All_Mountain anzupacken scharf ist. Helleren Easton Bi-ovalen Rad Schl√§uche und 4,75 Zoll der Patrone Lageraufhebung verwendend, ist dieses Fahrrad bereit, zu gehen Pl√§tze. Nehmen Sie es zum Rand.“

Alles auf Anfang

Freitag, 14. August 2009

Herzlich willkommen bei Elchplausch. Nun ist es soweit. Ich kann es nicht lassen und muss unbedingt alle, die es nicht interessiert, an meinem Leben teilhaben lassen. Und weil ein lieber Freund schon fragte, wor√ľber ich denn schreiben wolle, hab ich die Antwort parat: √úber alles und nichts. Die Spiele sind er√∂ffnet.